Mehr Wertschätzung für regionale Rohstoffgewinnung


Die Initiative zukunft niederrhein begrüßt das klare Bekenntnis der Bundesregierung zur heimischen Rohstoffgewinnung. „Wir freuen uns über Rückenwind aus dem grünen Wirtschafts- und Klimaschutzministerium in Berlin. Die aktuelle Rohstoffstrategie aus dem Hause Habeck stärkt auch unsere Positionen hier vor Ort rund um die Ausweisung von neuen Sand- und Kies-Flächen“, sagte zukunft niederrhein-Geschäftsführer Sascha Kruchen bei einer Pressekonferenz am Freitag (3.2.2023) in Wesel.

Das Wirtschafts- und Klimaschutzministerium hatte zu Beginn des Jahres die nationale Rohstoffstrategie auch mit wichtigen Eckpunkten für die heimische Rohstoffgewinnung ergänzt. Diese sichert demnach „am besten die Versorgung“ und garantiert „die Einhaltung unserer hohen Umwelt- und Sozialstandards“. Außerdem wird bestätigt, dass die Energie- und Klimawende in Deutschland „zu einem erheblichen Mehrbedarf an entsprechenden mineralischen Rohstoffen“ führt, die man möglichst regional gewinnen soll. Denn: „Bei einigen wichtigen Rohstoffen, auch solchen, die wir für die Energiewende brauchen, lohnt sich der Transport aus Kostengründen nicht, z.B. bei Kiesen und Sanden.“ Lange Transport- bzw. Importwege sind außerdem „klimaschädlicher“. Diese wichtigen Erkenntnisse und Botschaften müssen nun auch vom grünen Bundesministerium an die NRW-Landesregierung und von dort zu den Kommunen und Menschen vor Ort vermittelt werden

Diese Vermittlung von Informationen rund um die regionale Gewinnung von Sand und Kies wird die Unternehmensinitiative in den nächsten Wochen mit einer erneuten Dialog-Aktion unterstützen. Jeder kann online auf www.sandundkies.net jede Frage stellen und zukunft niederhein wird sie ausnahmslos beantworten. Es geht dabei nicht nur um sachlichen Austausch, Offenheit und Transparenz, sondern auch um gesamtgesellschaftliche Verantwortung und Daseinsfürsorge: Die künstliche Verknappung und Verteuerung der wichtigsten Baurohstoffe Sand und Kies bremst nicht nur die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, sondern auch die Energiewende und den Klimaschutz aus. „Unsere Unternehmen würden sich daher mehr Wertschätzung für ihren Beitrag zum Erhalt und Wohlstand des Industrielandes Nordrhein-Westfalen wünschen und begrüßen, dass es mit der dritten Offenlage des Regionalplans Ruhr den von vielen lang erwarteten nächsten Schritt im aktuellen Planungsverfahren gibt“, so Sascha Kruchen von zukunft niederrhein.


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