International anerkannte Kies-Kommunikation


Der Initiativkreis zukunft niederrhein geht morgen (30. November 2022) in das Rennen um den Nachhaltigkeitspreis der europäischen Gesteinsindustrie. Die Unternehmensinitiative hat sich in der Kategorie „Kommunikation“ für die internationale Auszeichnung qualifiziert. Bei einer festlichen Gala in Brüssel sind noch Bewerber aus 12 weiteren europäischen Ländern am Start. Im April wurde die Initiative zukunft niederrhein für ihr nachhaltiges Konzept zur Schaffung von mehr Rohstoffbewusstsein rund um die Sand- und Kiesgewinnung als nationaler Gewinner in Berlin ausgezeichnet. „Wir sind stolz, dass unsere vielfältigen Kommunikationsmaßnahmen jetzt auch auf europäischer Ebene für Aufmerksamkeit sorgen. Regionale Rohstoffgewinnung ist aufgrund der aktuellen Weltlage und mit Blick auf den Klimaschutz wichtiger denn je – das ist die entscheidende Botschaft“, so zukunft niederrhein-Geschäftsführer Sascha Kruchen.

Gemeinsam für mehr Rohstoff-Bewusstsein

Der Initiativkreis aus 13 Sand- und Kiesunternehmen hat in den vergangenen Monaten auf Plakaten, in Hörfunkspots, auf unterschiedlichen Social Media-Kanälen und mit einer Informationsbroschüre für viele Haushalte am Niederrhein um mehr Akzeptanz für die regionale Gewinnung von Sand und Kies geworben. „Unser Erfolg wird dabei gerne unterschätzt, weil die Anti-Kies-Gruppen zwar überschaubar, aber extrem laut sind. Wir stellen fest, dass wir vor allem bei den jungen Menschen am Niederrhein kaum auf Ablehnung stoßen, weil in dieser Gruppe wohl klar ist, dass man noch einiges an mineralischen Primärrohstoffen brauchen wird, auch für das Gelingen der Klimawende“, so Kruchen weiter.

Der Rohstoff-Bedarf liegt vor der Haustür

Die Initiative zukunft niederrhein will auch zukünftig mit einprägsamen Maßnahmen das Rohstoff-Bewusstsein in der Bevölkerung stärken und für den allgemeinen Nutzen von Sand und Kies werben. Dabei soll auch verdeutlicht werden, dass der Bedarf an diesen Rohstoffen direkt vor der Haustür liegt. So kommen zum Beispiel bei der Sanierung der Bahnhofstraße in Moers-Kapellen rund 16.000 Tonnen zum Einsatz, die Mozartstraße in Neukirchen-Vluyn wird aktuell ebenfalls mit tausenden Tonnen Sand und Kies neu gestaltet „Vielen Anwohnern ist anscheinend nicht bewusst, dass ein herkömmlicher Betonpflasterstein zu 80 Prozent aus Sand und Kies besteht. Hier müssen wir noch besser informieren“, sagt Sascha Kruchen von zukunft niederrhein. Die internationale Anerkennung des Engagements der Initiative sorgt dabei für zusätzliche Motivation.


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