Rohstoffstrategie stärkt Kiesindustrie den Rücken


Duisburg, 17. Januar 2020. Die Initiative zukunft niederrhein begrüßt es, dass die Bundesregierung mehr Rohstoffbewusstsein in der Bevölkerung schaffen will. In der vom Bundeskabinett in dieser Woche verabschiedeten neuen Rohstoffstrategie heißt es, heimische Rohstoffe wären ein „unverzichtbarer Produktionsfaktor“ und damit bedeutend für Wirtschaft und Wohlstand. Das erfordere mehr „gesellschaftliches Verständnis“. Dafür werben die Mitgliedsunternehmen von zukunft niederrhein seit langem.

KiesgewinnungDas Bundeskabinett hat die 40 Seiten starke Rohstoffstrategie Mitte der Woche verabschiedet. Mit der Fortschreibung der ersten Rohstoffstrategie aus dem Jahr 2010 will die Bundesregierung, dass die Rohstoffversorgung der Wirtschaft langfristig sichergestellt, ökologisch nachhaltig gestaltet und damit die industrielle Wertschöpfung gestärkt werden. Besonderen Wert legt die Strategie auf die heimische Rohstoffgewinnung: „Die Grundversorgung unserer Gesellschaft mit heimischen mineralischen Rohstoffen ist entscheidend für Wohlstand und Wachstum.“ Diese Versorgung sollte möglichst regional erfolgen. „Bei der Sicherstellung einer flächendeckenden Versorgung mit Massenrohstoffen (vor allem Sand und Kies) ist auch die Transportkostenempfindlichkeit zu berücksichtigen, die im Normalfall bei Gesteinskörnungen bei etwa 40 – 50 km liegt. Eine dezentrale verbrauchernahe Rohstoffversorgung ist zudem auch aus ökologischer Sicht vorteilhaft, da so Kraftstoffe und Emissionen im Zuge des Rohstofftransports eingespart werden und auch der Verkehrslärm vermindert wird.“ Um das „gesellschaftliche Verständnis“ für die heimische Rohstoffproduktion zu stärken, will die Bundesregierung Rohstoffinformationen in allgemeinverständlicher Sprache aufbereiten und Schulen sowie der breiten Bevölkerung zur Verfügung stellen. Daran arbeiten die Unternehmen von zukunft niederrhein gerne mit. Schon jetzt informiert die Initiative in zahlreichen Projekten rund um das Thema „Sand- und Kies am Niederrhein“ und setzt auf Dialog mit allen Beteiligten. Die komplette neue Rohstoffstrategie der Bundesregierung finden Sie auch über unsere Internetseite.

 

Über zukunft niederrhein:

zukunft niederrhein ist eine Initiative von 13 Sand- und Kiesunternehmen am Niederrhein. Der Zusammenschluss hat es sich zur Aufgabe gemacht, Perspektiven für die gesamte Region zu entwickeln und die aktuelle Diskussion um die Zukunft der Kiesindustrie am Niederrhein zu bereichern. Die in zukunft niederrhein vertretenen Unternehmen sind oft seit mehr als 100 Jahren in der Region tätig. Mitglied in der Initiative sind: GMG Sand und Kies GmbH & Co. KG, Gossens GmbH, Heeren-Herkener Kiesbaggerei GmbH, Holemans GmbH, Hülskens Holding GmbH & Co. KG, Kieswerk Grotendonk GmbH, Kieswerk Wissel GmbH, Niederrheinische Dienstleistungsgesellschaft für Kies und Sand mbH, RMKS Rhein Main Kies und Splitt GmbH & Co. KG, Siemes Sand- und Kiesbaggerei GmbH & Co. KG, Teunesen Sand und Kies GmbH, Theo Kuypers Kiesbaggerei GmbH, Welbers Kieswerke GmbH.


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