Duisburger Sechs-Seen-Platte


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Als 1912 Sand und Kies für den Bau des Verschiebebahnhofs und einer Wohnsiedlung in Duisburg-Wedau benötigt wurden, begann die Kiesgewinnung im Duisburger Süden. Über 80 Jahre entwickelte sich die Kiesabgrabung von Norden nach Süden und es entstanden sechs miteinander verbundene Seen mit einer Wasserfläche von 150 ha. Mit dem Haubachsee wurde im Juni 2001 der letzte See fertig gestellt.

Die Duisburger Sechs-Seen-Platte ist heute einerseits ein viel genutztes Erholungs- und Freizeitgebiet, andererseits auch ein abwechslungsreicher Naturraum. Nahezu der gesamte Uferbereich und das umliegende Gelände sind nun Waldgebiet. Um den Erhalt der Pflanzenvielfalt von Nadelhölzern und Laubbäumen zu fördern und bestimmte Waldtypen heimisch zu machen, werden umfangreiche Maßnahmen getroffen.

In kleineren Buchten, durch Inseln und breite Flachwasserzonen sind außerdem Lebensräume speziell für Amphibien geschaffen worden.

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Die Seenlandschaft ist vor allem für Segler, Surfer und andere Wassersportler reizvoll. Erholungssuchenden stehen außerdem 25 Kilometer Wander- und Radwege sowie das Freibad Wolfssee zur Verfügung. Einen besonders guten Blick über das gesamte Gelände hat man vom 2006 neu errichteten, 23 Meter hohen Aussichtsturm auf dem Wolfsberg.

Das Nebeneinander von Freizeitnutzung und Natur ist durch die Abriegelung und spezielle Beobachtungsplattformen gelöst worden.

 

 

 


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