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Über 10.000 Appelle zum Erhalt von Arbeitsplätzen in der Region

Mitarbeiter von Kies- und Sandunternehmen starten Postkartenaktion zur Kommunalwahl – Kampagne wird fortgesetzt

Duisburg, 07.08.2009. Rund 500 Mitarbeiter der im Initiativkreis „Zukunft Niederrhein“ zusammengeschlossenen Unternehmen beteiligen sich an einer Postkartenaktion im Vorfeld der Kommunalwahl am 30. August 2009. „Unser Ziel ist es, die Politiker in den Kreisen Kleve und Wesel auf die enorme Bedeutung unserer Arbeitsplätze aufmerksam zu machen“, erklären Hans-Josef Hickl, Betriebsratsvorsitzender der Hülskens Holding GmbH & Co. KG, und Gerhard Peters, Betriebsratsvorsitzender in einem Unternehmen der Holemans-Gruppe. Die Aktion läuft vom kommenden Montag, den 10. August, bis zum Sonntag, den 23. August.

phpThumb.php„Wir und unsere Kollegen in den anderen Unternehmen wollen dazu in den kommenden 14 Tagen mindestens 10.000 Postkarten an Kandidaten in den beiden Kreisen schicken. Diese fragen wir, wie sie sich für den Erhalt unserer Arbeitsplätze aktiv einsetzen“, so Peters weiter. „Wir hoffen auf Verständnis und Unterstützung in der Politik. Schließlich ist in der strukturschwachen Region Niederrhein jeder einzelne Arbeitsplatz von großer Bedeutung; also auch unsere rund 3.000 Arbeitsplätze in der Kies- und Sandindustrie“, ergänzt Hickl. Hinzu komme, dass diese Arbeitsplätze weitere rund 7.000 Arbeitsplätze bei Zulieferern und Abnehmern in der Region schaffen, so dass die Branche am Niederrhein unterm Strich mehr als 10.000 Arbeitsplätze in der Region sichert. „Die Politik darf hiervor nicht die Augen verschließen“, so Hickl. Sie müsse vielmehr mithelfen, dass die krisenfesten und subventionsfreien Arbeitsplätze in der Kies- und Sandindustrie erhalten bleiben. Zudem investiere die Kies- und Sandindustrie in die Zukunft: „Die mittelständischen Betriebe bilden sowohl in kaufmännischen als auch handwerklichen Berufen aus“, erklärt Hickl.

Von den angeschriebenen Landrats- und Kreistagskandidaten erhoffen sich die Mitarbeiter aussagekräftige Antworten, wie sie sich für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze einsetzen. Dazu hat jeder Mitarbeiter seine Adresse auf der Karte vermerkt.

Die Postkartenaktion wird vom Initiativkreis „Zukunft Niederrhein“ unterstützt. Pünktlich zur Kommunalwahl setzt dieser die im letzten Jahr begonnene Dialogkampagne für die Kies- und Sandindustrie in der Region fort. In den vierzehn Tagen vor der Kommunalwahl macht das Forum mit Großplakaten und Hörfunkspots auf die Bedeutung der Arbeitsplätze in der Kies- und Sandindustrie für die Region Niederrhein aufmerksam. Im September und Oktober folgen weitere Großplakate und Hörfunkspots zum Thema „Wertschöpfung“. Außerdem findet zum Weltkindertag am 20. September die Aktion „Sand für Kindergärten“ statt. Im Rahmen dieser Aktion bieten Kies- und Sandunternehmen den rund 350 Kindergärten in der Region kostenlos frischen Sand für ihre Spielplätze an.

Der Initiativkreis „Zukunft Niederrhein“ ist ein Forum der Unternehmen der Kies- und Sandindustrie am Niederrhein. Das Forum hat es sich zur Aufgabe gemacht, Perspektiven für die gesamte Region zu entwickeln und diese den Menschen auch zu vermitteln. Dabei sollen die Erfordernisse einer modernen Wirtschaftsregion mit den Ansprüchen an einen attraktiven Lebensraum verbunden und Lebensqualität und eine gesunde Umwelt miteinander in Einklang gebracht werden. Die Unternehmen des Initiativkreises sind oft seit mehr als 100 Jahren in der Region tätig. Alle Informationen rund um den Kiesabbau am Niederrhein und zum Initiativkreis „Zukunft Niederrhein“ finden Sie auf der Internetseite: www.zukunft-niederrhein.de

„Initiativkreis Zukunft Niederrhein“ startet Kampagne für die Kies- und Sandindustrie in der Region

Multimediale Kampagne zeigt, wie der Niederrhein vom Kiesabbau profitiert

Duisburg, 23. Oktober 2008. Der „Initiativkreis Zukunft Niederrhein“ startet in dieser Woche eine multimediale Kampagne für die Kies- und Sandindustrie am Niederrhein. Mit Plakaten, Hörfunkspots und einem eigenen Internetauftritt – www.zukunft-niederrhein.de – macht er auf die Bedeutung des Kies- und Sandabbaus für die Region aufmerksam. „Bislang sind die vielfältigen positiven Aspekte der Kies- und Sandindustrie in der öffentlichen Diskussion vernachlässigt worden. Dies wollen wir mit unserer Kampagne ändern“, erklären Michael Schulz und Michael Hüging-Holemans, die beiden Koordinatoren des Initiativkreises.

Plakatmotiv_IKZN

Das erste Plakatmotiv, das in dieser Woche in zehn Städten am nördlichen Niederrhein zu sehen ist, widmet sich dem Thema „Arbeitsplätze“. „Die Kies- und Sandindustrie am Niederrhein besitzt als Arbeitgeber in der Region eine enorme Bedeutung“, so Schulz. Mit rund 3.000 Arbeitsplätzen in Unternehmen der Kies- und Sandindustrie im Regierungsbezirk Düsseldorf und 7.200 weiteren Stellen bei Zulieferanten und Abnehmern sichere die Branche mehr als 10.000 Arbeitsplätze in der Region, ohne die Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft mitzurechnen.

Die ersten Hörfunkspots sind ab dieser Woche auf den Sendern Antenne Niederrhein und Radio K.W. zu hören. Sie befassen sich mit dem Thema „Natur und Artenvielfalt“. „Durch die Rekultivierung der Abgrabungsstätten werden neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen geschaffen“, erläutert Hüging-Holemans. Auf diese Weise entstünden auch attraktive Naherholungsbiete, die die Lebensqualität der Menschen in der Region verbesserten.

Arbeitsplätze und Naturschutz sind jedoch nur zwei der positiven Effekte der Kies- und Sandindustrie für die Region. Weitere Themen der Kampagne sind der Schutz gegen Hochwasser am Niederrhein, der mit Hilfe der Kiesindustrie erreicht werden konnte sowie die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Kiesindustrie für die Region.

Initiator der Kampagne ist der neu gegründete „Initiativkreis Zukunft Niederrhein“. Er ist ein Forum der Unternehmen der Kies- und Sandindustrie am Niederrhein und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Perspektiven für die gesamte Region zu entwickeln und diese den Menschen auch zu vermitteln. Dabei sollen die Erfordernisse einer modernen Wirtschaftsregion mit den Ansprüchen an einen attraktiven Lebensraum verbunden und Lebensqualität und eine gesunde Umwelt miteinander in Einklang gebracht werden. Die erste Phase der Kampagne läuft bis zum Frühjahr 2009. „Danach möchten wir die Aktivitäten des Initiativkreises weiter ausbauen“, so Schulz und Hüging-Holemans.

Die Unternehmen des Initiativkreises sind oft seit mehr als 100 Jahren in der Region tätig. Zum Initiativkreis gehören die Hülskens Holding GmbH & Co. KG (Wesel), die Holemans GmbH (Rees), die Boll Kiesbaggerei GmbH (Weeze), die Welbers Kieswerke GmbH (Kevelaer), die HEEREN-HERKENER Kiesbaggerei GmbH (Isselburg), die Kieswerk Grotendonk GmbH (Isselburg) und die Theo Kuypers Kiesbaggerei GmbH (Kleve). Getragen wird das regionale Forum vom Wirtschaftsverband der Baustoffindustrie Nord-West e.V. (Duisburg) sowie dem Wirtschaftsverband Baustoffe-Naturstein e.V. (Köln).

Alle Informationen zu den Themen und zum „Initiativkreis Zukunft Niederrhein“ finden Sie auf unserer Internetseite www.zukunft-niederrhein.de.