Neue Drohne für Lebensretter


Goch, 25. Juni 2020. Die DLRG im Bezirk Kreis Kleve erhält „Luftunterstützung“ von den niederrheinischen Sand- und Kiesunternehmen. Die Wasserretter können jetzt bei ihren Einsätzen auf eine neue Drohne zurückgreifen. Das Fluggerät wurde der Hilfsorganisation von der Initiative zukunft niederrhein der Sand- und Kiesunternehmen gespendet. Zur offiziellen Übergabe gibt die DLRG auch Tipps für das sichere Baden an niederrheinischen Baggerseen.

zukunft niederrhein spendet Drohne für DLRG Kreis Kleve

DLRG-Einsatzleiter Sascha Wolf, zukunft niederrhein-Sprecher Sascha Kruchen und Michael Janssen von der DLRG-Bezirksleitung (von links nach rechts) testen die neue Drohne.

„Die Drohne wird von uns beispielsweise bei der Personensuche oder zur Lageerkundung bei einem Einsatz verwendet. Sie ist dafür auch mit einer Wärmebildkamera ausgestattet“, sagt Sascha Wolf von der DLRG im Bezirk Kreis Kleve. Das rund 3.000 Euro teure Gerät kann auch zur Unterstützung der Feuerwehr oder anderen Hilfsorganisationen bei ihren Aufgaben eingesetzt werden.

„Wir freuen uns, wenn wir die wichtigen Aufgaben der DLRG unterstützen können. Die Wasserretter sind schließlich auch an vielen Baggerseen am Niederrhein im Einsatz. Die Sand- und Kiesunternehmen werden das Engagement für das Ehrenamt in unserer Heimat auch in Zukunft weiter fortsetzen“, versichert zukunft niederrhein-Sprecher Sascha Kruchen.

Die DLRG ist aber in den jetzt beginnenden Sommerferien auch auf die Hilfe und Einsicht der Menschen angewiesen, die auf der Suche nach einer heimatnahen Abkühlung sind. Denn auch in der aktuellen Corona-Zeit, wo wegen ausfallenden Urlaubsreisen möglicherweise mehr Badegäste aus dem Umland an den Niederrhein kommen, gilt: Nur an offiziellen Badestellen ins Wasser! „Dabei müssen natürlich die allgemeinen Baderegeln eingehalten werden, aber man sollte sich auch im Vorfeld informieren, welche Corona-Schutzmaßnahmen an den Badestellen oder in den Naturfreibädern gelten. Sonst reist man möglicherweise umsonst an“, erklärt DLRG-Einsatzleiter Sascha Wolf. Außerdem weist die DLRG auf die Gefahren durch unsichtbare Strömungen, auftretende Temperaturunterschiede oder die teilweise enorme Tiefe von unbekannten Gewässern hin.

Einige Baggerseen sind darüber hinaus bewusst nicht zum Schwimmen freigegeben. „Diese Seen wurden nach ihrer Wiederherrichtung der Natur überlassen und haben sich zu wertvollen Lebensräumen für Pflanzen und Tiere weiterentwickelt. Um diese Gebiete zu schützen, ist es wichtig, dass Besucher auf den vorgegebenen Wegen bleiben und dort nicht ins Wasser gehen“, sagt Sascha Kruchen von zukunft niederrhein. Eine Übersicht der Badestellen an niederrheinischen Baggerseen mit aktuellen Corona-Hinweisen gibt es auf unserer Sand + Kies schafft Heimat-Seite. Allgemeine Sicherheitstipps und Baderegeln findet man hier.


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