Wirtschaft


Die Kiesindustrie am Niederrhein schafft Arbeitsplätze und Werte

Mehrwert für die Region
– ein Beispiel
Geförderte Menge Kies und Sand am Niederrhein 10 Mio. Tonnen pro Jahr
Umsatz (bei angenommenem Preis von 7,50€ pro Tonne) 75 Mio. Euro
Umsatz-Rückfluss (Investitionen, Kaufkraft Mitarbeiter, Steuereinnahmen)Region Niederrhein
Kommunen
47,25 Mio. Euro pro Jahr24 Mio. Euro pro Jahr

Die Kies- und Sandindustrie ist eine wettbewerbsfähige und gesunde Traditionsindustrie am Niederrhein. Rund die Hälfte der nordrhein-westfälischen und mehr als zehn Prozent der deutschen Kies- und Sandproduktion stammen vom Niederrhein. Im Regierungsbezirk Düsseldorf werden insgesamt 30 bis 40 Mio. Tonnen Kies und Sand jedes Jahr gefördert. In den Kreisen Kleve und Wesel sind es rund 10 Mio. Tonnen. Mit einem Umsatz von etwa 75 Millionen Euro ist die Kiesindustrie eine der stärksten Branchen in der Region Niederrhein. Die mittelständischen Betriebe arbeiten subventionsfrei.

Vielfältiger Arbeitgeber
Die Kiesindustrie ist außerdem ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. Denn ein Arbeitsplatz in den Betrieben sichert viele weitere Stellen am Niederrhein. Angefangen bei Zulieferanten, die Maschinen, Fahrzeuge und Software bereitstellen, über Abnehmer wie Transportbeton- und Pflastersteinhersteller bis hin zu Tankstellenbetreibern, Planern und Landschaftsgestaltern. Insbesondere in strukturschwachen Gebieten, in denen es an Arbeitsplätzen mangelt, besitzt die Kiesindustrie als Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor eine erhebliche Bedeutung. Davon profitieren Menschen mit einer soliden handwerklichen Ausbildung, aber auch zum Beispiel Ingenieure, Betriebswirte und Geologen, denn die Kiesunternehmen bieten eine Vielzahl von Berufsprofilen.

FAKTEN
Auftragsvergabe in der Region 189 Mio. € / Jahr
Ausgaben für Personal 45 Mio. € / Jahr
Ausgaben zum Erwerb von Auskiesungsflächen (RB Düsseldorf) 28 Mio. € / Jahr
Wertschöpfung (ohne Steuern) 262 Mio. € / Jahr

Doch nicht nur in Bezug auf Arbeitsplätze profitiert der Niederrhein von der Kies- und Sandindustrie. Im Durchschnitt fließen über 63 Prozent der unternehmerischen Wertschöpfung wieder zurück in die Region: über Investitionen (z.B. Gelände-Investitionen), über die Gewerbesteuer, über Zulieferanten und Abnehmer aus der Region, über Mitarbeiter und deren Kaufkraft. Weitere 32 Prozent der Wertschöpfung verbleiben direkt in den Kommunen.

Mehrwert für die Region
Ihre regionale Verbundenheit beweist die Branche außerdem durch eine bevorzugte Auftragsvergabe an Unternehmen vom Niederrhein. Pro Jahr sind dies im Regierungsbezirk Düsseldorf Aufträge in Höhe von mehr als 189 Mio. €. Der Wohlstand der Region und der Kommunen hängt somit auch vom Erfolg der heimischen Kies- und Sandindustrie ab.

Sehen Sie hier unser Interview mit Michael Pieper, inzwischen ehemaliger Geschäftsführer Niederrheinische IHK, zum Thema Wirtschaft und Kies- und Sandindustrie:

Mehr Informationen:

kieswerk:

Themenblatt:

Berufsprofile in der Kies- und Sandindustrie:


 


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