Kies und Sand: Rohstoff-Glück am Niederrhein


Die zweite Veranstaltung aus der Dialogreihe kies im dialog fand am 19. April 2016 zum Thema „Kies und Sand: Rohstoff-Glück am Niederrhein“ in Wesel statt. Rund 90 Vertreter aus Kommunal- und Landespolitik, Verwaltung, Landesbetrieben, Gewerkschaften, Hochschulen und Unternehmen nahmen an der Veranstaltung des Initiativkreises „Zukunft Niederrhein“ teil. Darunter war auch Dr.-Ing. e.h. Wolfgang Clement, Bundesminister a.D. und Ministerpräsident a.D., der den Eröffnungsvortrag hielt. Weitere Referenten waren Prof. Dr. Josef Klostermann, ehemaliger Direktor des Geologischen Dienstes NRW, und Freddy B. Heinzel, LL.M., Honorarkonsul des Königreichs der Niederlande. Ziel war es, über die Rohstoffgewinnung am Niederrhein zu diskutieren und sich über nachhaltige Gewinnung, sinnvolle Nachfolgenutzungen und die Raumordnungspläne auszutauschen.

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Präsentation des Referenten Prof. Dr. Josef Klostermann:

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Das sagten Teilnehmer der Veranstaltung:

„Die Veranstaltung war informativ, man muss sich mit den Veränderungen im Regionalplan auseinandersetzen.“

Ulla Hornemann, Mitglied der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Wesel

 „Wir sollten es wie die Niederländer halten – es ist wichtig, frühzeitig eine umfassende Planung der Abgrabungen einschließlich der Endnutzung der Öffentlichkeit vorzulegen. Damit auch die Bürger entsprechend mitgenommen werden. So wie es auch der Honorarkonsul der Niederlande in seinem Vortrag ausgeführt hat. Das ist in der Vergangenheit in Deutschland nicht immer gemacht worden“.

Georg Elsemann, Mitglied der CDU-Fraktion im Kreistag des Kreises Wesel

„Die Veranstaltung war einmal etwas ganz anderes und eine tolle Abwechslung zum Hochschul-Alltag. Dort haben wir schon viele abbautechnische Dinge gelernt, die politische Ebene der Rohstoffgewinnung habe ich aber so noch nie hautnah miterlebt.“

Felix Lange, Student Rohstoffingenieurwesen an der TFH Georg Agricola zu Bochum

„Die Veranstaltung war sehr interessant. Es war spannend zu sehen, mit welchen Diskussionen vor Ort man sich als Unternehmen frühzeitig auseinandersetzen muss. Die Veranstaltung hat mir einen tollen Einblick in die Wirtschaft gegeben.“

Janna von Pupka, Studentin Rohstoffingenieurwesen an der TFH Georg Agricola zu Bochum

„Die Diskussion über Rohstoffschutzgebiete im grenznahen Niederrhein zeigt, wie wichtig es wäre, eine deutsch-niederländische Rohstoffkarte für den gesamten Niederrhein zu entwickeln. Solch eine Karte würde die natürlichen Verbreitungsgrenzen der Kiese und Kiessande, und damit die strikte Standortgebundenheit des Rohstoffes, verdeutlichen.“

Ingo Schäfer, Geologischer Dienst NRW

„Es hat mich sehr beeindruckt zu erfahren, wie unterschiedlich der Gemeinwohl-Gedanke in Deutschland und den Niederlanden aufgefasst wird.“

Dr. Ludger Krahn, Geologischer Dienst NRW